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Was man gegen das
Bienensterben tun kann?

Es wird höchste Zeit zu handeln, um das Bienensterben aufzuhalten, welches auch für uns Menschen fatale Folgen haben wird. Möchten Sie mithelfen? Das können Sie tun!


Sorgen Sie dafür, dass die Honigsammler bienenfreundliche Pflanzen finden.

Nicht jede Blüte ist auch bienenfreundlich. Beliebte Balkon- und Gartenpflanzen wie z. B. Geranien, Stiefmütterchen, Forsythien und Rhododendronarten, liefern Bienen keine Nahrung. Säen und pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen auf Ihrem Balkon, auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten. Hierzu zählen z. B. Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Efeu, Wildrosen, Glockenblumen, Lavendel, Kornblumen und Sonnenblumen. Listen mit bienenfreundlichen Pflanzen finden Sie in Büchern und im Internet.


Vermeiden Sie importierten Honig

Vermeiden Sie importierten Honig, Honigmischungen aus Nicht-EU-Ländern und Honig, der genmanipulierte Pollen enthalten könnte. Importierter Honig kann auch Bienenkrankheiten einschleppen. Kaufen Sie Honig aus Ihrer Region bzw. aus Deutschland und nehmen Sie keinen Honig mit dem Aufdruck „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“.


Verwenden Sie keine Pestizide, Herbizide, Biozide

Verwenden Sie keine bienenschädlichen Pflanzenschutzmittel, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide, Herbizide, Biozide) in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon. Vor allem die Kombination verschiedener Gifte kann für Bienen tödlich sein. Greifen Sie, wenn nötig, beim Schutz Ihrer Pflanzen auf biologische Alternativen zurück. Tipps zu naturverträglichen Alternativen finden Sie auch in Büchern und im Internet.


Kaufen Sie bienenfreundliche Lebensmittel

Saisonale, regionale und biologische Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft sind bienenfreundlicher, da hier im Gegensatz zu herkömmlichen Lebensmitteln eher auf Pestizide, Herbizide und Biozide verzichtet wird.


Vermeiden Sie die Verbreitung von Bienenkrankheiten

Honigreste in Glascontainern können heimische Bienen mit Krankheiten anstecken. So wurde z. B. die amerikanische Bienenkrankheit Faulbrut bei uns eingeschleppt. Spülen Sie leere Honiggläser immer aus, am besten in der Geschirrspülmaschine, bevor Sie diese ins Altglas geben.


Bieten Sie Wildbienen eine Nistmöglichkeit

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) gibt auf seiner Homepage Tipps, wie man wirksame Nisthilfen für Wildbienen bauen kann. Alternativ können Sie auf geeignete fertige Nisthilfen für Wildbienen zurückgreifen.


Werden Sie Bienenpate

Nicht jeder kann oder möchte selber Imker werden, werden Sie stattdessen einfach Bienenpate und unterstützen damit das Überleben der Bienen: www.Bienenpatenschaft.info. Der Beitrag, den Sie für Ihre Bienenpatenschaft zahlen, wird für regionale Projekte zum Schutz von Honigbienen und Wildbienen verwendet. Sie können solch eine Bienenpatenschaft auch gut verschenken.


Werden Sie Bienenbotschafter

Werden Sie Bienenbotschafter, indem Sie andere Menschen auf das Thema Bienensterben aufmerksam machen und sie dazu anregen, bei der Rettung der Bienen mitzuhelfen. Geben Sie Ihr Wissen an Freunde, Kollegen und Familie weiter.


Last but not least

Begegnen Sie Bienen freundlich und bringen Sie den freundlich Umgang auch Kindern bei. Bienen sind friedliche Tiere und stechen nur, wenn sie gereizt werden. Verhalten Sie sich Bienen gegenüber ruhig und gelassen und verfallen Sie nicht in Panik.